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Freitag, 29. März 2019

Glückliche Fügung


Heute muss ich mal etwas Werbung in eigener Sache Machen. Kennt Ihr eigentlich schon meine Geschichte "Glückliche Fügung"? Lesen könnt Ihr diese HIER
Den Link findet Ihr auch rechts unten in der Linkliste.

Es geht um einen Jungen Mann, der nach einem Unfall ins Krangenhaus eingeliefert wird und bis dato heimlich Windeln trägt. Im Krankenhaus ist es aus mit der Heimlichkeit, aber ist das schlimm? Lest selbst!

Viel Spaß!

Montag, 9. Januar 2017

Frohes neues Jahr!



Das neue Jahr läuft gut an. Zumindest für mich, denn ich hatte schon riesiges Glück dieses Jahr!
Nein, ich bin weder befördert worden, noch habe die ich den Hauptgewinn gezogen. Nein, natürlich hat mein Glück mal wieder mit meiner geheimen Leidenschaft zu tun, sonst würde ich auch kaum hier darüber schreiben. 

Zunächst möchte ich mich aber bei Euch entschuldigen. Dafür, dass ich hier so selten etwas poste. Ich bin kein guter Blogger, obwohl ich mich durchaus für einen nicht untalentierten Schreiber halte. Es fehlt mir allerdings an Zeit und oft auch an Ideen. Schließlich möchte ich Euch hier nicht jeden Tag das gleiche servieren. 
Andererseits fehlt es mir aber auch ein Wenig an Eurem Feedback. Oh seit mit Kommentaren in diesem Blog sehr zurückhaltend und immer nur in die weite Welt zu rufen ohne Erwiderung zu finden ist auf die Dauer nicht wirklich zufriedenstellend. Da ist mir der direkte Dialog bei Twitter schon lieber. Also, meine Bitte an Euch: hinterlasst auch mal eine Botschaft für mich. Ich freue mich darauf. 

Nun aber zu dem, was ich heute eigentlich hier erzählen wollte. 

Am Samstag, als ich wie gewöhnlich den Kaffee für mich und meine Freundin ansetzte, fiel mir ein auf dem Boden liegendes, zusammengeknülltens Stück Papier auf. Es lag etwas versteckt unter einem kleinen Blumenhocker und ist mir trotz seiner Größe, welche etwa der Größe eines Baseballs entsprach, bislang nicht aufgefallen.

 Als ich es aufhob, sah ich, dass es sich um einen Butterbrotbeutel handelte. Durch das transparente Material konnte ich sehen, was in ihm etwas eingewickelt war. Ich vermutete, es würde sich um alte Kassenzettel oder Etiketten handeln ich manchmal in solchen Beutel verpackte wenn sie sowieso mit in den gleichen Mülleimer wandern sollten. Leicht rosa schimmerte der Inhalt durch. Als sich dem Kern aber näher kam, erschrak ich! Den Kern bildete nämlich nicht, wie ich angenommen hatte wertloser Papiermüll, sondern es war mein rosafarbenener Schnuller!

Diesen packte ich nach dem Gebrauch immer in so einen Beutel und verstaue ihn in meinem Versteck. Hat sich dieses das letzte Mal geöffnet hatte, muss mir der Beutel unbemerkt hinaus gefallen sein. Seitdem lag er quasi offen in unserer Küche und niemand hatte ihn bemerkt. Zum Glück war ich es, der zuerst darauf stieß!

Als ich überlegte, wann ich mein Versteck zuletzt soweit geöffnet hatte, dass der Beutel mit dem Schnuller hinaus fallen konnte, musste ich feststellen, dass dieses schon mindestens zwei Tage her war. Dass der Beutel so lange unentdeckt blieb und meine Freundin nicht längst auf ihn gestoßen ist, grenzt an ein Wunder. Hätte ich sie am Donnerstag noch staubsaugen lassen, wie sie es gewollt hatte, wäre  in der Schnuller mit Sicherheit in die Hände gefallen! Welch ein Glück! Ich mag gar nicht daran denken, was passiert wäre wenn sie den Beutel aufgehoben und ausgepackt hätte!

Ich konnte mein Glück kaum fassen, Ärgerte mich aber gleichzeitig, dass mir diese Nachlässigkeit überhaupt passiert war. Es sind immer wieder solche Kleinigkeiten die geschehen und mir zeigen wie gefährlich mein Versteckspiel eigentlich ist und wo über all Gefahren lauern. Und dann auch noch wegen eines Schnullers! Ich bin nicht mal ein richtiges Adultbaby, brauche also folglich auch keinen Schnuller und nutze diesen nur sehr selten. Trotzdem reizen mich manche Dinge eben, so wie auch dieser rosa Riesenschnuller.

Ich wünschte sehr, ich bräuchte dieses Versteckspiel nicht mehr, aber um das zu ändern fehlt mir der Mut.


Mittwoch, 30. September 2015

Der Stress meines Doppellebens


Heimlich Windeln zu tragen kann manchmal ganz schön stressig sein. Letzte Woche war es mal wieder so weit und ich habe ein Wenig Nachschub geordert. Wie üblich wartete ich ungeduldig ab, bis endlich die Nachricht kam, dass mein Paket verschickt wurde. Nach zwei Tagen war es so weit. Ich konnte also bald mit der ersehnten Lieferung rechnen. Nun ging das Warten erneut los, denn jetzt war es die SMS der Packstation die mir ankündigen sollte, dass mein Paket abhol bereit ist. 
Es dauerte nicht lange und auch diese traf ein. Ich betrachtet die SMS nur flüchtig, denn am gleichen Tag hätte ich das Paket eh nicht aus der Station erlösen können, da meine Freundin an diesem Tag da war. Also bis zum nächsten Tag warten. Gleich nach Feierabend wollte ich an der Packstation vorbeifahren.

Gesagt - getan. Am nächsten Tag steuerte ich nach einem kurzen Abstecher in der Stadt wie geplant die Packstation an. Ich nahm mein Handy aus der Tasche und rief die SMS mit der Benachrichtigung auf um die TAN zu erfahren. Mist! Da bemerkte ich, dass dieses gar nicht die übliche Benachrichtigung der Packstation war sondern, dass mein Paket in eine Filiale umgeleitet wurde. Es war 5 vor 6. Ich würde es nicht mehr schaffen die Filiale rechtzeitig zu erreichen und besonders ärgerlich war, dass ich keine 10 Minuten vorher direkt in der Nähe der besagten Filiale war. Hätte ich die SMS sorgfältiger gelesen, hätte ich mein Paket nun schon.
Also alles auf den nächsten Tag vertagen. Das war ein Samstag. Da ist meine Freundin wieder da. Sollte ich etwa bis zum Montag warten müssen? Da würde es bei mir wieder schlecht aussehen.
Glücklicherweise ergab es sich so, dass wir am Samstag getrennte Wege gingen und da wagte ich es, das Paket aus der Filiale abzuholen. Ich wollte es so lange im Auto lassen, bis sich eine Gelegenheit ergäbe es irgendwo zu verstecken. Dann durfte es bis dahin nur nicht passieren, dass meine Freundin an meinen Kofferraum wollte.

Als ich zuhause ankam war meine Freundin am putzen. Ein Kuchen backte im Ofen. "Günstige Gelegenheit", dachte ich. Während sie vorne am putzen war, konnte ich mein Paket hintenrum über die Gartenpforte in den Schuppen bringen. 
Ich ging also noch einmal zum Auto zurück und griff mein Paket. Es war ungewöhnlich groß, weshalb es auch nicht in die Packstation passte. Mit leicht erhöhtem Puls und ebenso erhöhten Adrenalinspiegel schlich ich ums Haus. Als ich hinten angekommen war, sah ich schemenhaft durch die Terrassentür, das sich in der Küche etwas bewegte. Oh nein, der Kuchen! Just in diesem Moment muss die Uhr geklingelt haben und meine Freundin lief in die Küche um den Gar zustand zu  kontrollieren. Was sollte ich nun tun. Noch stand ich im Schatten der Hecke, aber sicherlich hatte auch sie mich bemerkt! Ich ließ das Paket also erstmal hinter der Hecke stehen und ging zu Ihr in die Küche. Leider hatte ich nicht bemerkt, dass die Hecke mittlerweile etwas durchsichtig geworden war und man mittlerweile durchaus sehen konnte wenn dahinter etwas abgestellt  wurde. Natürlich bemerkte meine Freundin sofort den Karton und fragte was dort stünde. Was sollte ich sagen? "Ein Karton..., den...", stammelte ich und versuchte mit dem Kuchen abzulenken. Sie sah noch einmal genauer in Richtung des Paketes. Wieder versuchte ich ein Ablenkungsmanöver. Mein Herz raste. Was, wenn Sich nachschauen ging?

Es dauerte etliche Minuten, bis sie wieder nach vorne Ging um weiter zu putze, Eine unendliche Zeit für mich. Ich musste nochmal weg und so verließ ich die Wohnung durch die Hintertür. Den Karton nun irgendwo zu deponieren war mir zu heiß geworden. Also griff ich Ihn wieder und brachte ihn zurück in mein Auto. Hätte ich doch bloß bis zum nächsten Morgen gewartet, wenn sie schläft. Aber ich wollte den großen Karton auch aus meinen Auto haben! Wer weiß wann sie an den Kofferraum musste.

Ich machte meine restlichen Besorgungen und ärgerte mich über mich selbst. Ich überlegte, ob es alternativen gäbe und ich den Karton sonst irgendwo abstellen konnte. Mir fiel nichts ein. Ich beschloss deshalb ihn im Kofferraum zu lassen und tatsächlich erst am nächsten Morgen zu verlagern wenn meine Freundin noch im Bett liegt. Das würde schon gut gehen. Ich durfte sie nur nicht an mein Auto lassen.

Besser ging es mir nach dieser Entscheidung nicht, denn ich hatte die ganze Zeit ein schlechtes gewissen und Angst, sie würde mich nochmals auf den Karton ansprechen? Was sollte ich dann sagen? Ich suchte nach möglichen Ausreden.
Zum Glück kam von Ihrer Seite nichts mehr, denn sie hatte dieses Ereignis wohl weniger wichtig genommen als ich.

Ich schlief schlecht in der Nacht, aber am nächsten Morgen konnte ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen. Wieder ziemlich aufgeregt, verfrachtete ich das Paket noch vor dem Frühstück von meinem Auto in ein provisorisches Versteck. Den Rest würde ich Montag machen. Jetzt war mir wohler, denn zumindest war mein Auto nun wieder "clean".
Am Montag konnte ich dann gleich eine der neuen Windeln anziehen, obwohl sich dabei gleich das nächste Problem offenbarte, denn die Packung der Bestellten Windeln war ungewöhnlich groß und passte so nicht in mein Versteck. Ich musste sie deshalb teilen und nun ist mein Versteck ziemlich gut gefüllt. Eigentlich überfüllt. Naja, was soll's. Wenigstens hat alles noch irgendwie hineingepasst und es wird ja auch wieder weniger.

Diese Lieferung hat mich ganz schön Nerven gekostet. So ist das, wenn man ein geheime Leidenschaft hat.