Posts mit dem Label Windelträger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Windelträger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 29. März 2019

Glückliche Fügung


Heute muss ich mal etwas Werbung in eigener Sache Machen. Kennt Ihr eigentlich schon meine Geschichte "Glückliche Fügung"? Lesen könnt Ihr diese HIER
Den Link findet Ihr auch rechts unten in der Linkliste.

Es geht um einen Jungen Mann, der nach einem Unfall ins Krangenhaus eingeliefert wird und bis dato heimlich Windeln trägt. Im Krankenhaus ist es aus mit der Heimlichkeit, aber ist das schlimm? Lest selbst!

Viel Spaß!

Freitag, 4. Mai 2018

Pockerface



Heute muss ich Euch erzählen, was ich kürzlich erlebt habe und was zeigt, wie ablehnend die meisten Menschen dem Thema ABDL – ich schmeiße hier Windelliebhaber und Adultbabys einmal in einen Topf – doch gegenüberstehen. 

Leider musste ich das nun in der eigenen Familie erleben. Ich hatte nie erwartet, dass Sie diesem, für die meisten Menschen doch schwierigen Thema aufgeschlossener gegenüberstehen als andere Menschen. Trotzdem schockt es doch sehr, wenn aus einer Vermutung und einem Fünkchen Hoffnung, dass es vielleicht doch anders ist, bittere Realität wird.
Mein Erlebnis zeigt auch, wie schnell man von solchen Menschen in Misskredit gebracht werden kann, wenn sie erfahren, dass sich jemand so verhält wie wir Betroffenen es tun. 

Es war auf einer Familienfeier. Gegen Abend traf sich ein Teil der Familie im Haus meines Vaters.
Im Laufe des Abends kam das Gespräch auf einen alten Schulfreund von mir, mit dem auch meine Schwester und mein Vater bekannt sind. Dieser war lange Zeit glücklich verheiratet und hat sich dann vor einiger Zeit von seiner Frau getrennt. Beide haben mittlerweile neue Partner, er einen Mann, Sie eine Frau, was ich nur erwähne um zu zeigen, dass ich von meinen Freund in erotischer Hinsicht für toleranter gehalten hätte, als ihr es weiter unten erleben werdet. Aber der Reihe nach. 

Besagter Freund und seine damalige Frau hatten schon immer einen Mitbewohner, den Sie fast wie ein Sohn behandelten und ich glaube es war in der Vergangenheit sogar einmal von Adoption die Rede. Er war einige Jahre jünger als mein Schulfreund aber längst kein Kind mehr.
Ich kannte diesen Mitbewohner natürlich auch, habe einige Male mit ihm zusammen gefeiert, ihm auch schon mal kleine Dienste in Sachen Computer erwiesen und er war mir immer sympathisch. 
Engeren Kontakt habe ich mit ihm aber nicht gehabt und so wusste ich auch nicht allzu viel privates von ihm. Ein Bekannter, wie man so schön sagt.

Eines Tages, die Sache ist jetzt schon einige Jahre her, rief mich mein Freund zur Hilfe, weil ich seine WLAN Zugänge ändern sollte, damit sein ursprünglich so eng verbundener Mitbewohner keinen Zugang mehr hat. Er hatte sich mit diesem zerstritten und ihn vor die Tür gesetzt, wie er mir erzählte. Ich war ihm also behilflich und wie es so meine Art ist, fragte ich auch nicht nach, warum es zu so einem Zerwürfnis gekommen war. Wenn es so war, war es so. Er mochte seine Gründe haben.
Auch nach einigen Jahren, die seitdem vergangen sind, war mir der Grund für das Zerwürfnis bis zu dem denkwürdigem Abend im Hause meines Vaters, nicht auch nur Ansatzweise bekannt.

Wie ich aber bereits anmerkte, kannte auch meine Schwester mein Schulfreund und weil dieser wiederum auch meiner Schwester einmal in einer Angelegenheit behilflich war, verkehrte sie dort auch zeitweise. Ihr hatte mein Freund in einer Unterhaltung wohl anvertraut, was dort zwischen ihm und seinem Mitbewohner vorgefallen war und warum er ihn rausgeschmissen hat.

Als meine Schwester auf meinen Freund und die alte Geschichte des Rauswurfs zu sprechen kam, fragte ich natürlich nach, ob sie etwas Genaueres wüsste was damals dort geschehen sein könnte. Nicht ahnend natürlich, was mich jetzt erwarten würde.

„Der hatte 'ne Macke!“, begann sie ihren Einleitungssatz. Noch immer ahnte ich nicht, was jetzt kommen würde. Alle die meinen Schulfreund kannten, blickten sie neugierig an und sie fuhr fort: „Der hat Babysachen angezogen!“

Fragende Gesichter in der Runde. Meines dürfte eher erschrocken gewesen sein! Ich musste mich beherschen, aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen.

„Wie, der Windeln angezogen und so...?“, fragte der Freund meiner Schwester zurück. Meine Schwester nickte. 
Mein Schulfreund, hatte ihn wohl dabei erwischt und dieses - wenig tolerant - mit dem Rausschmiss quittiert.

„Ja, der hat echt 'ne Macke!“, wiederholte sie sich noch einmal. 

Ich schluckte, denn das galt dann natürlich, ohne das meine Schwester das ahnen konnte, genauso mir! 

Zu allem Überdruss saß ich selbst gewindelt, mit rosa Gummihose, lila Strumpfhose und dem obligatorischen Body inmitten dieser illustren Runde. Scham kam auf, obwohl ich ganz genau wusste, das ich keine Macke habe. Ich bin nur mit einem Fetisch gesegnet, der für die meisten Menschen nun mal nicht so recht nachvollziehbar ist. Wie auch, ich kann das ja verstehen, verkörpern doch gerade Windeln das Gegenteil dessen, was die meisten als sauber, angenehm oder gar erotisch empfinden. Fast niemand möchte es selbst mal erleben auf Windeln angewiesen zu sein, obwohl es natürlich jeder von ihnen in seiner Kindheit bereits einmal war.

Trotzdem versuchte ich aber mein Pokerface zu wahren und traute mich nicht das ganze in irgendeiner Weise zu kommentieren. Was hätte ich auch sagen sollen? Verteidigen konnte ich die Sache kaum ohne mich vielleicht dafür rechtfertigen zu müssen und womöglich verdacht auf meine eigene Person zu lenken. Und Ihnen zustimmen, nur um nicht aufzufallen? Das wäre auch nicht richtig gewesen und mir wie Verrat an meinen "Leidensgenossen" vorgekommen.

Meine Schwester ließ sich noch weiter ein wenig abfällig darüber aus und machte klar, was sie von derartigem Verhalten hielt. Sie fügte auch noch hinzu, dass wohl ein weiterer Mann, welchen sie namentlich nannte und welcher ein bekannter Geschäftsmann in unserer Stadt ist, mit ihm verkehrt hätte und diese Neigung ebenfalls teilen würde. Bahmmm! Das wusste nun schon mal die ganze Runde. Die erzählt es vielleicht in einer anderen Runde weiter usw. ... Soviel dazu, dass man mit solchen Dingen diskret umgehen sollte und auf keinen Fall Namen nennen sollte wenn man eine pikante Sache über eine bestimmte Person schon unbedingt dritten auf die Nase binden muss! 

Es folgte noch ein paar, allerdings wesentlich harmlosere, Nachfragen meines Vaters, der üblicherweise auch seine eigene Meinung zu derartigen Themen hat. Zu guter letzt ließ uns der Freund meiner Schwester noch wissen, wie er sich vorstelle, dass die beiden mit Strampelanzügen o.ä. ihr spiel trieben. 
Andere am Tisch schüttelten höchstens den Kopf, enthielten sich aber weitere Kommentare. Auch meine Freundin sagte zu dem Thema glücklicherweise nichts. Genau wie die anderen, weiß sie nicht, das auch ich heimlich Windeln trage und auch ab und zu mal das ein oder andere Accessoire aus dem Adultbaby-Bereich nutze, auch wenn ich mich selbst mehr zu den Windelliebhabern als zu den echten Adultbabies zähle.  

Ich malte mir aus, wie die sich um mich herum befindlichen Personen wohl reagieren würden, wenn sie wissen würden, dass ich ebenfalls einer von „Dieser Sorte“ war.

Nun wirken Adult-Babys in voller Montur, vielleicht mit Schnuller und Mützchen, krabbelnd und Babysprache brabbelnd und vielleicht von Mutti bettfertig gemacht werdend, sicher noch eine Spur skurriler auf die Allgemeinheit als ein Erwachsener der - ohne diese wirklich zu benötigen - "nur" Windeln an hat. 

Abgesehen von aller Indiskretion, war das Ganze natürlich auch für mich eine interessante Information, wenn auch aus ganz Anderen Gründen, als für den Rest der Runde. 
Zumal ich einen der Betroffenen persönlich kannte und  ihm nie etwas angemerkt haben. Sicher nicht, denn er wird damit genauso vorsichtig umgegangen sein wie ich es tue und ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass auch mir niemand zutrauen würde, dass ich heimlich Windeln trage. 

Das mein Schulfreund ihn erwischt hat, war sein Unglück,  aber sicher genau eine dieser unzähligen Situationen die uns jeden Tag treffen können. Eine kleine Unachtsamkeit, einmal vergessen etwas wegzuräumen, eine nicht verschlossene Tür oder ein Unfall. Es kann so vieles passieren, was unsere Heimlichkeiten entlarvt. 

Auch von einem mir bis dato unbekannten AB in unserer Stadt zu hören, erregte natürlich meine Aufmerksamkeit, aber es zeigte mir eben auch, wie schnell solche Sachen weiter getragen werden und wie indiskret mit solchen Informationen umgegangen wird. Was wäre wenn mir so etwas passiert? Ich lebe in einer Kleinstadt, da ist der Ruf der schnell ruiniert.

Irgendwann wechselten wir das Thema zum Glück wieder und abgesehen von diesem - für mich aus verständlichen Gründen aufregenden Erlebnisses - war es ein schöner Abend. 

Auf dem Nachhauseweg fragte ich mich, ob meine Freundin, welche allgemein sehr still ist, und für viele Sachen eine gewisse Verarbeitungs- oder Bedenkzeit braucht, bevor sie dann irgendwann wieder auf das Thema zurückkommt, mich hierzu noch einmal ansprechen wird. 
Manch einer wird jetzt sicher sagen, das wäre doch eine gute Gelegenheit mich ihr gegenüber zu öffnen. Ich allerdings muss erwidern, dass ich nach diesem Erlebnis vermutlich weiter als je zuvor davon entfernt bin ihr etwas zu sagen. Gleiches gilt übrigens für meine Schwester. Ich hatte in der Vergangenheit tatsächlich mal daran gedacht, ihr von meiner ungewöhnlichen Vorliebe zu erzählen. Letztendlich war das Vertrauen aber doch nicht groß genug. Gut so, muss ich heute sagen.
Da war nichts von Verständnis oder Toleranz zu spüren, was meine Schwester anging war das pure Ablehnung und ihr Freund machte sich über das Thema lustig.

Das Thema hat mich an dem Abend noch lange beschäftigt und ich habe nicht sehr gut geschlafen in der Nacht. Aber das ist wohl unser los. Verständnis können wir kaum erwarten und Situationen wie oben beschrieben können immer geschehen. Jedem von uns. Damit müssen wir leben.

Schreibt mir doch mal per Email (siehe mein Profil) oder bei Twitter, ob Ihr auch schon einmal etwas ähnliches erlebt habt! Seit Ihr vielleicht sogar unfreiwillig geoutet worden? Oder habt Ihr übberaschend entdeckt, dass jemand den Ihr kennt, zu uns ABDLs zählt?

Euer

Mike

Montag, 25. Januar 2016

Handwerkerdekoltee?! Denkste!


Als IT-Arbeiter kommt es nicht selten vor, dass man seine Arbeit auch mal unter den Schreibtischen der anderen verrichtet. In solchen Situationen kommt aufgrund oft zu kurzer oder garnicht erst getragener Unterhemden, dann schnell das wohlbekannte "Handwerkerdekoltee" zum Vorschein. Als wäre es aber noch nicht peinlich genug einen Teil seines Hinterteils auf diese Weise vor Anderen zu entblößen, so kann es für Windelträger durchaus noch ein Wenig brisanter werden. Dem Hintermann bietet sich nämlich dann obiges Bild und die Windel bleibt dabei meistens nicht mehr verborgen.

Als auch ich letzten Mal wieder einen PC unter einem Schreibtisch in Betrieb nehmen musste, meinte mich ein besonders vorwitziger Kollege foppen zu können. Er stand hinter mir während ich meine Arbeit verrichtete. Dann meinte er mit einem Mal: "Wenn du das nächste Mal unter irgendwelchen Tischen herumturnst, zieh dir bitte ein längeres Unterhemd an!" Der absolute Horror, wenn er wirklich etwas zu sehen bekommen hätte, Denn natürlich trug ich an diesem Tag auch eine Windel. 

Glücklicherweise konnte ich ganz gelassen bleiben, denn ich wusste dass dem nicht so war. Das ist einer der Gründe, warum ich fast immer Bodies trage. Nun konnte ich mich selbst von hinten nicht sehen, aber er dürfte allenfalls etwas ähnliches wie auf dem unteren Bild zu sehen bekommen haben. 
Kein Grund zur Panik also und für mich die Bestätigung, dass Bodies absolut praktisch sind. Nicht nur für Windelträger.



Montag, 5. Oktober 2015

Bettnässerspuren



Letzte Woche erst die Paket-Geschichte, am Wochenende dann die nächste Beinahe-Katastrophe.

Ich hatte es wohl etwas übertrieben, als ich letzte Woche mit einer bereits nicht mehr ganz trockenen Windel ins Bett gegangen bin. Hätte ich mir doch wenigstens die Zeit genommen und meine Gummiunterlage ins Bett gelegt. Aber ich war wohl zu Müde. Vielleicht auch zu Faul. Die Sicherheitshalber noch übergestreifte Gummihose half da auch nicht mehr viel.
Auf jeden Fall muss meine Windel in der Nacht dann wohl ausgelaufen sein und ich habe das leider nicht einmal bemerkt. Allerdings blieben die verräterischen Flecken auf meinem Laken nicht lange verborgen.

Als meine Freundin am Wochenende die Betten machen wollte, bemerkte sie, was mir völlig entgangen war. Ich war gerade in der Küche als sie hereinkam und nur meinte: "Wir müssen Dein Bett beziehen, da sind gelbe Flecken drin!"
Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte, aber zum Glück verlangte Sie gar nicht nach einer Erklärung. Ich weiß nicht, was sie sich gedacht hat, vielleicht hat sie vermutet, dass ich unbemerkt ins Bett gemacht hatte und vielleicht wollte Sie mir auch weitere Peinlichkeiten ersparen. Ich fand es sehr diskret, wie sie diese Angelegenheit geregelt hat. Ich bin dann nur noch einmal kurz ins Schlafzimmer gegangen um mich von dem Malheur zu überzeugen. Tatsächlich, in Unterleibshöhe fanden sich gleich mehrere trockene, gelbliche Flecken auf dem Laken. Wie konnte ich das nur Übersehen?! Dem Kenner allerdings wäre bei der Anordnung der Flecken sofort aufgefallen, dass diese Flecken nicht durch direktes Einnässen entstanden seien konnte. Dabei hätte es mit Sicherheit nur einen großen Fleck gegeben. Hier zeigte sich Deutlich, das meine Windel an beiden Beinen gleichermaßen ausgelaufen sein muss.
Zum Glück schien ihr diese Tatsache nicht bewusst zu sein, denn sonst hätte sie die Flecken vielleicht doch noch hinterfragt und das wäre einigermaßen peinlich für mich geworden.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommer, Sonne, Windelträger


Jedes Jahr wenn die Temperaturen steigen ist es das gleiche Bild: besorgte Eltern bedauern ihre Kinder, weil die in ihren dicken Windeln ja so schwitzen. So tun die Eltern alles mögliche um ihnen diese Qual zu erleichtern und es wird alles überflüssige ausgezogen. Die Kleinen laufen wo es geht nur mit Body oder T-Shirt über der Windel und am Strand oft auch nur in Pampers herum. Sicher ist das für die Kindern nicht unangenehm, aber ist es wirklich so eine Qual bei 30°C eine Windel tragen zu müssen? Wirklich beurteilen könne das wohl nur die Kinder selbst oder eben Erwachsene wie wir, die selbst noch Windeln tragen.

Ich für meinen Teil muss sagen ich finde es nicht so schlimm. OK, manchmal merke ich wie in meiner Windel ein Schweißtropfen herunter kullert, aber diese Momente sind selten. Trotzdem glaube ich nicht, dass mir gerade in diesen Momenten wesentlich kühler wäre wenn ich keine Windel trüge. Schließlich bedeckt Sie nur einen kleinen Teil meines Körpers. Eine Strumpfhose zu tragen finde ich da unangenehmer und wenn ich sonst auch nie darauf verzichte, dieser Tage bin auch ich auf Socken umgestiegen.
Natürlich würde ich gerne auch mal so wie auf den obigen Bildern draußen herumlaufen, aber die Leute würden sicher komisch gucken, wenn ich z.B. in diesem Aufzug Rasen mähen würde. 

Wie seht ihr das? Ist es Euch unangenehm bei diesem Wetter Windeln zu tragen? Habt Ihr eine Wahl oder seit ihr tatsächlich inkontinent oder Bettnässer? Wenn ja, greift Ihr zu anderen Maßnahmen, z.B. Pants oder Cottonfeel Windeln statt Plastik? Meidet Ihr Stoffwindeln und Gummihosen in dieser Zeit?
Wie schlaft Ihr Nachts? Nur mit Windel bekleidet oder trotz der Wärme mit Body oder Schlafanzug drüber? Stört Euch eine evtl. genutzte Gummiunterlage im Bett?

Eure Meinung interessiert mich sehr. Kommentare sind also ausdrücklich erwünscht!

Dienstag, 15. Oktober 2013

Es gibt sie noch die guten Windeln

Wie wir alle wissen sind wissen machen viele Erwachsenenwindeln leider seit einigen Jahren eine Entwicklung durch, die bei Babywindeln schon vollständig vollzogen ist. Die Hersteller wechseln zu sogenannte "Clothlike" Oberflächen, gehen als weg von der Plastikfolie hin zu atmungsaktiven Aussenhüllen die sich wie Stoff anfühlen sollen. Nun missfällt diese Entwicklung nicht nur von den meisten Erwachsenenbabys und Windelliebhabern. Auch von Pflegebedürftigen bzw. Pflegenden hört man vereinzelt, dass Windeln mit Plastikfolie sicherer und zuverlässiger sind.
Nun hat eine unfreiwillig auf Windeln angewiesener sicherlich andere Prioritäten als als wir ABDLs und vielleicht ist es auch noch etwas anderes, ob einer von uns aus der Generation stammt die ihre ersten Lebensjahre in Höschenwindeln mit Plastikfolie oder sogar Gummihosen und Stoffwindeln verbracht haben oder ob der-/diejenige bereits ein Kind der späten 90er ist schon in Pampers mit dieser textilähnlichen Oberfläche gewickelt wurde.
Für mich, und da spreche ich sicher für eine Menge ABDLs, sind Windeln mit Folie das einzig wahre. Zwar muss man sagen, das die Aufnahmefähigkeit von Windeln dank technischer Entwicklungen von Jahr zu Jahr größer wird und die Windeln dabei meistens auch noch dünner werden (was auch eher ein negatives Kriterium für uns Windelliebhaber und Erwachsenenbabys ist). Eine unserer Lieblingswindeln, die Abene Abriform X-Plus (M4) hat zwar ihre Dicke behalten, aber leider gibt es sie  seit einiger Zeit in Deutschland nicht mehr offiziell mit Folie zu kaufen. Die aktuelle Variante nennt sich Airplus.
Natürlich wollte ich gerne auch wissen, was diese Windel taugt und ich muss sagen, die Saugleistung überzeugt mich. Auch was die Auslaufsicherheit angeht, kann man nicht meckern. Trotzdem wird diese Windeln nie zu meinen Lieblingswindeln zählen. Nicht nur, das mit diese "Stoffoberfläche" nichts gibt, sie fühlt sich immer irgendwie "klamm" an. nicht wirklich nass oder Feucht, aber doch anders als eine Folie. Das überträgt sich auch auf die darüber getragenen Textilien. Ich mag das nicht wirklich und wenn ich eine Gummihose drüberziehen muss um das zu vermeiden, dann ist die Atmungsaktivität der Windel sinnlos.
Die Abriform X-Plus Airplus ist eine wirklich gute Windeln, vielleicht sogar besser als die Vorgängervariante, aber nicht wirklich mein Fall.

Abriform X-Plus Airplus
Abriform X-Plus Airplus













Nun zeigt sich aber jüngst bei einigen Herstellern eine genau gegenteilige Entwicklung und diese nehmen wieder Windeln mit Plastikfolie in ihr schon komplett auf "Clothlike" Umgestelltes Sortiment auf. So sind mir kürzlich 3 neue Windeln untergekommen, die ich unbedingt testen musste.


Die Erste ist der Kolibri Comslip Plus. Diese günstige und fast reinweisse Windel hat mich wirklich begeistert und ich werde sie bestimmt wieder kaufen. Der schnitt erinnert ein Wenig an die Attends Windeln, als diese noch komplett plastikumhüllt waren. Die Folie ist ungewöhnlich stark und raschelt laut. Es gibt aber keine extra Verstärkung im Frontbereich auf der wie z.B. bei Tena oder Fabine die Klebestreifen platziert werden sollen. Diese sind als klassische Doppelklebestreifen ausgeführt. Ich mag das schlichte Design sehr, erinnert es mich doch eine Pampers aus den 80er Jahren.
Das Saugkissen ist sehr steif und kann eurem Hintern schon mal eine etwas ungewöhnliche Form verleihen. Aber es war trotz der Festigkeit nicht unbequem und die Saugleistung der Windel ist sehr gut. Ich denke, an die gute alte Abriform X-Plus kommt sie ran. Ich finde, diese Windel ist eine Empfehlung Wert.


Kolibri Comslip Plus
Kolibri Comslip Plus













Die nächste Windel die ich ausprobiert habe ist ganz neu auf dem Markt. Nicht nur die Windel, sondern auch der Hersteller. Es handelt sich um die Comficare M10. Zwei Dinge fallen bei der Windel sofort auf. Einmal die Dicke, die aber dennoch etwas unterhalb der Abriform X-Plus liegt, aber vor allem die Breite! Der Schrittbereich ist wesentlich großzügiger ausgeführt als bei anderen Windeln. In der Praxis führt das in diesem Bereich zu mehr Aufnahmevermögen und größerer Auslaufsicherheit. Allerdings geht das Ganze auf kosten des Tragekomforts. Wenn die Windel nämlich einen gewissen Füllstand erreicht hat, ist die Windel nämlich nicht mehr wirklich bequem. Wer es mag zu jeder Sekunde daran erinnert zu werden, dass er eine Windel trägt ist mit dieser Windel aber genau richtig bedient. Auch wenn man auf eine längere Tragedauer ohne Wechsel angewiesen ist, ist die Windel hervorragend, auch wenn man den nicht so guten Tragekomfort dann in Kauf nehmen muss. Mann kann sich mit dieser Windel sicher fühlen. Ich habe sie mal gewogen, als sie gerade anfing auszulaufen und da erreichte sie den hervorragenden wert von 1,9 kg. Eine Tena Maxi oder Abriform hat es schon äußerst schwer einen solchen Wert zu erreichen.
Was noch bemerkenswert bei der Comficare M10 ist, sind die hoch geschnittenen Innenbündchen, was gerade für diejenigen interessant sein dürfte, die ihre Windel nicht nur nass machen.
Die Comficare M10 ähnelt, abgesehen von dem bunten Druck, ein Wenig de Fabine. Auch die Comficare verfügt über die sogenannte "Landing Zone", die Verstärkung für die Klebestreifen im Frontberich. Die Comficare M10 ist aber etwas günstiger als die Fabine und der Hersteller mach einen etwas seriöseren Eindruck als Fabine. Beide Wiindeln werden in China produziert und ich will nicht einmal ausschließen, dass sie sogar aus der selben Fabrik stammen.
Auch wegen Ihrer Herkunft habe ich noch Zweifel, ob wir denn die Comficare auch in Zukunft dauerhaft erhalten werden können. Wenn diese Windel tatsächlich nicht nur die ABDL-Szene als Kundenkreis anpeilt sondern tatsächlich auch bei Inkontinenten und Pflegeheimen Einzug halten will (was ich Fabine übrigens nie abgenommen habe)  ist eine durchgehende Lieferbarkeit unabdingbar und danach sieht es derzeit noch nicht aus, wenn ich mich im Shop von Comficare umsehe. Trotzdem. Solange es die Comficare gibt, lohnt es sich sie zumindest einmal auszuprobieren und für "Extremsituationen" ist es sichern nicht schlecht, ein paar Exemplare im Haus zu haben.


Comficare M10
Comficare M10













Die dritte Windel, mit der ich meinen Test abschliese, ist der ID-Slip Expert Super. ID-Slip kenne ich noch aus früheren Zeiten. Ich bin damals zufällig in einem Sonderpostenmarkt darauf gestoßen und war sehr zufrieden mit den Windeln. Lediglich die Beschriftung könnte etwas dezenter sein, was auch für die aktuelle Windel gilt.
Von der Dicke her liegt die Windel irgendwo zwischen Abena Abriform X-Plus und Kolibri Komslip Plus. Auch das Saugkissen dieser Windel ist relativ steif, aber nicht so wie das des Kolibri Slips. Die Folie ist relativ dünn und knistert schön, ist aber dennoch stabil genug. Das 
Saugkissen bleibt auch nach mehrmaligem Einnässen stabil und fällt nicht in sich zusammen. 

Auch der ID-Slip Excelent braucht sich hinter anderen Windeln nicht zu verstecken. Bis auf das Design hat er mir sehr gefallen und konnte mich am Ende überzeugen, was Sicherheit und Aufnahmevermögen angeht. Zwar hatte ich die Windel dieses Mal nicht ganz so doll strapaziert wie die beiden anderen Testkandidaten, aber als ich heute Morgen aufstand war sie schon ziemlich durchtränkt. Trotzdem war der Saugkörper noch fest, ich spürte noch keine Rücknässe und am hinteren oberen Ende gab es sogar noch eine kleine trockene Stelle. Ich schätze die Maximale Saugfähigkeit etwas geringer ein, als die der Kolibri, aber dennoch eine gute und sichere Windel mit der man sich viele Stunden sorglos bewegen kann.
ID-Slip Excellent Super
ID-Slip Excellent Super












In heiklen Situationen, wie z.B. Auf der Arbeit eine Windel zu tragen die man nicht kennt gibt immer ein mulmiges Gefühl. Daher sollte man wissen, auf was man sich da verlässt. Diese 3 neuen Windeln haben diesen Test mit Bravur gemeistert und ich weiß nun, auf was ich mich da einlasse, wenn ich das nächste mal eine von ihnen trage. 

Hier nun noch einmal ein Größenvergleich der getesteten und ein paar anderen, altbekannten Windeln:



von oben: Kolibri Comslip Plus, ID Slip Expert Super, 
Abriform X-PlusM4, Fabine, Comficare M10

Hoffen wir doch, dass in Zukunft noch mehr Hersteller die gute alte Plastikfolie wiederentdecken und die die noch über Folie verfügen, wie z.B. die Tena Maxi, weiterhin dabei bleiben. Es wäre schade, wenn wir in einigen Jahren nur noch Erwachsenenwindeln mit textil ähnlicher Oberfläche finden und Windeln mit Plastikfolie sich zu einem Nischenbrodukt für die ABDL-Szene entwickeln, die man in Erotikshops oder bei Spezialversendern kaufen muss anstatt in Sanitätshaus und Apotheke

Donnerstag, 26. September 2013

Unverhofft kommt oft


Manchmal kann man als heimlicher Windelträger ganz schön ins schwitzen kommen. So wie gestern zum Beispiel.
Meine Freundin muss normalerweise mehrmals die Woche abends arbeiten. Für mich bedeutet das dann, dass ich meine Windelleidenschaft an diesen Tagen ungehemmt ausleben kann. Davon mache ich natürlich auch regelmäßig Gebrauch und so war ich über Tag auf der Arbeit natürlich dick gewickelt. Ich trug an diesem Tag eine Abena Airplus X-plus und eine Gummihose, für diejenigen die interessiert wie dick ich gewindelt war. Das ist nun nicht unbedingt etwas besonderes, denn ich gehe oft eher dick gewindelt zur Arbeit. Nun benutze ich meine Windel an den Tagen an welchen ich weiß, dass meine Freundin abends bei mir ist eigentlich nicht. Ich habe Angst sie könnte was riechen und das entsorgen einer nassen Windel ist auch nicht so einfach wenn sie zuhause ist.
Gestern allerdings war ich davon ausgegangen, dass sie am Abend arbeiten müsste und ich somit alleine Wäre. Somit hatte ich natürlich den ganzen Tag über anstelle die Toilette zu besuchen, schön meine Windel benutzt. Gegen Feierabend war sie natürlich entsprechend nass und ein baldiger Wechsel wäre notwendig gewesen. Diesen hätte ich schön vornehmen können, wenn ich zu Hause gewesen wäre.

Kurz bevor ich allerdings in den wohlverdienten Feierabend ging, rief meine Freundin mich an und sagte mir, dass sie an diesem Tag nicht arbeiten müsste und ob ich sie abholen könne.
Eigentlich ja eine eher positive Nachricht, die ich natürlich begrüßte. Im Hinblick auf meine nasse Windel stellte mich das allerdings vor ein Problem.

Ich überlegte, was ich noch tun könnte um die Windel entweder zu wechseln oder ganz los zu werden, aber beides ist auf der Arbeit auch nicht so einfach. Anlassen konnte ich die durchtränkte Windel auf keinen Fall. Auch wenn ich zur Sicherheit eine Gummihose drüber trug, die Gefahr auszulaufen oder aber irgendwie Geruchsmässig aufzufallen wäre zu groß gewesen.

Glücklicherweise habe ich immer ein Ersatzwindel in meinem Aktenkoffer. Doch an diese musste ich erst mal herankommen, ohne das der Kollege etwas merkt. Ich konnte ja kaum mit dem Aktenkoffer auf die Toilette verschwinden.
Ich drehte mich also so, dass er nichts sah, schnappte die Windel aus meinem Koffer und ließ sie unter meiner Jacke verschwinden. Damit ging's dann auf die Toilette.Ich öffnete Hose und Body, Streifte Strumpfhose und meine hübsche rosafarbene Gummihose herunter und befreite mich von der durchtränkten Windel. Ausgelaufen war noch nichts, aber es wurde wirklich Zeit für eine frische Windel.
Ich säuberte mich notdürftig mit Klopapier, denn Feuchttücher hatte ich leider keine dabei und wechselte die Abena gegen eine Tena Maxi.
Ich zog mich wieder an und rollte die nasse Windel zusammen. Sogleich stand ich vor dem nächsten Problem, denn die zusammengerollte nasse Windel war natürlich ziemlich groß. Es viel sehr auf, wenn ich sie mir wieder unter die Jacke steckte. Im Mülleimer der Toilette hätte ich sie auch nicht lassen können, denn diese Toilette benutzen nur wenige Leute und ein Windel hätte sicherlich aufsehen erregt. Wenn nicht bei den Kollegen, so doch spätestens bei den Putzfrauen. Nein, ich musste die nasse Windel mitnehmen.

Ich drückte die Windel also so platt wie möglich und klemmte sie mir unter dem Schutz meiner Jacke unter die Achsel. Immer noch sehr auffällig. Ich ging also so nochmal ins Büro, schnappte mir nur noch schnell meinen Koffer, verabschiedete mich von dem Kollegen und ging.
Als ich im Aut saß hatte ich es fast geschafft. Ich musste nun nur noch irgendwo unterwegs die nasse Windel entsorgen, bevor ich zu meiner Freundin fuhr. Der Mülleimer eines auf dem Wege liegenden Supermarktes kam mir dazu gerade recht.

Endlich war ich also meinen in dieser Situation unangenehmen Ballast los und steckte in einer trockenen Windel. Diese vor meiner Freundin zu verbergen sollte nicht das Problem sein.

Jeden Tag muss ich sowas echt nicht haben. Ich weiß, es wäre viel einfacher wenn meine Freundin von den Windeln wüsste, aber ich traue mich nicht es ihr zu sagen.