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Sonntag, 24. Juli 2016

Traum und Wirklichkeit


Urlaubszeit. Unbestritten die schönste Zeit im Jahr, aber für mich auch immer der längste zusammenhängende Zeitraum im Jahr, wo ich keine oder kaum Windeln tragen kann. Trotzdem sind die Gedanken daran natürlich nicht weg, sondern nahezu immer Gegenwärtig. 

Für nicht Betroffene ist das vermutlich nur schwer nachvollziehbar, aber Windeln machen einen großen Teil meines Lebens aus, wenn ich es auch noch immer nicht geschafft habe dieses irgendjemanden anzuvertrauen. So weiß auch meine Freundin nichts von meinen Sehnsüchten und meinem heimlichen Tun. Gewiss, ich schäme mich dafür, aber noch größer ist die Scham, mich ihr zu offenbaren. 

Natürlich bleibt es nicht aus, dass auch mein Unterbewusstsein sich mit meinen Wünschen und Sehnsüchten beschäftigt.Nach nunmehr einer Woche ohne Windeln, gipfelte heute Nacht alles in einem Traum. Und in diesem Traum dürfte ich noch nicht einmal Windeln tragen!

In meinem Traum begleitete ich einen Kollegen, welcher Bettnässer war, in eine Klinik. Er sollte dort ein neues Medikament ausprobieren, ich sollte quasi eine Art Gegenprobe darstellen. Warum ausgerechnet ich, kann ich nicht sagen und aus der Sicht eines wachen Menschen, erscheint alles recht Konfus.  Die genauen Zusammenhänge werden mir im Nachhinein leider nicht mehr klar. Fakt ist allerdings, das die Krankenschwester ihm eine Kiste mit sehr außergewöhnlichen und meiner Ansicht nach sehr alten, blauen Windeln präsentierte, welche er zum Schutz in der Nacht anziehen sollte. Sie ging mit ihm in einen Nebenraum um ihm beim Wickeln behilflich zu sein. 
Ich blieb zurück, mit dem Wunsch in der Nacht auch so eine Windel tragen zu dürfen und überlegte mir eine aus dem zurückgelassenen Karton zu stibitzen .

An mehr erinnere ich mich leider nicht mehr, nur an die große Lust und Erregtheit, die mit diesem Traum einherging. 

Es kommt schon mal vor, dass ich von Windeln träume, aber im Verhältnis ist diese Art von Träumen doch eher selten. Meine Befürchtung ist immer, dass ich eines Tages träumen werde, mir in die Windel zu machen, in Wirklichkeit aber gar keine anhabe. Dann wäre es fast wie damals, als Kind, wenn man träumte man säße auf der Toilette und dann in einem nassen Bett erwacht ist. Und ich bin mir sicher, diesen Traum kennt wirklich jeder!

Nun hätte ein solcher Traum sicher Folgen, denn wenn ich nachts keine Windeln trage, bin ich auch meistens nicht alleine. Selbst für jemanden ohne meinen Hintergrund wäre soetwas eine unendlich peinliche Situation. Selbst wenn es nur ein einziges Mal vorkäme. Auch ich hätte mich in diesem Fall also meiner Freundin zu erklären und ich weiß nicht ob das einen Befreiungsschlag auslösen würde oder ob es der Beginn einer weiteren Lüge wäre. 

Mittwoch, 30. September 2015

Der Stress meines Doppellebens


Heimlich Windeln zu tragen kann manchmal ganz schön stressig sein. Letzte Woche war es mal wieder so weit und ich habe ein Wenig Nachschub geordert. Wie üblich wartete ich ungeduldig ab, bis endlich die Nachricht kam, dass mein Paket verschickt wurde. Nach zwei Tagen war es so weit. Ich konnte also bald mit der ersehnten Lieferung rechnen. Nun ging das Warten erneut los, denn jetzt war es die SMS der Packstation die mir ankündigen sollte, dass mein Paket abhol bereit ist. 
Es dauerte nicht lange und auch diese traf ein. Ich betrachtet die SMS nur flüchtig, denn am gleichen Tag hätte ich das Paket eh nicht aus der Station erlösen können, da meine Freundin an diesem Tag da war. Also bis zum nächsten Tag warten. Gleich nach Feierabend wollte ich an der Packstation vorbeifahren.

Gesagt - getan. Am nächsten Tag steuerte ich nach einem kurzen Abstecher in der Stadt wie geplant die Packstation an. Ich nahm mein Handy aus der Tasche und rief die SMS mit der Benachrichtigung auf um die TAN zu erfahren. Mist! Da bemerkte ich, dass dieses gar nicht die übliche Benachrichtigung der Packstation war sondern, dass mein Paket in eine Filiale umgeleitet wurde. Es war 5 vor 6. Ich würde es nicht mehr schaffen die Filiale rechtzeitig zu erreichen und besonders ärgerlich war, dass ich keine 10 Minuten vorher direkt in der Nähe der besagten Filiale war. Hätte ich die SMS sorgfältiger gelesen, hätte ich mein Paket nun schon.
Also alles auf den nächsten Tag vertagen. Das war ein Samstag. Da ist meine Freundin wieder da. Sollte ich etwa bis zum Montag warten müssen? Da würde es bei mir wieder schlecht aussehen.
Glücklicherweise ergab es sich so, dass wir am Samstag getrennte Wege gingen und da wagte ich es, das Paket aus der Filiale abzuholen. Ich wollte es so lange im Auto lassen, bis sich eine Gelegenheit ergäbe es irgendwo zu verstecken. Dann durfte es bis dahin nur nicht passieren, dass meine Freundin an meinen Kofferraum wollte.

Als ich zuhause ankam war meine Freundin am putzen. Ein Kuchen backte im Ofen. "Günstige Gelegenheit", dachte ich. Während sie vorne am putzen war, konnte ich mein Paket hintenrum über die Gartenpforte in den Schuppen bringen. 
Ich ging also noch einmal zum Auto zurück und griff mein Paket. Es war ungewöhnlich groß, weshalb es auch nicht in die Packstation passte. Mit leicht erhöhtem Puls und ebenso erhöhten Adrenalinspiegel schlich ich ums Haus. Als ich hinten angekommen war, sah ich schemenhaft durch die Terrassentür, das sich in der Küche etwas bewegte. Oh nein, der Kuchen! Just in diesem Moment muss die Uhr geklingelt haben und meine Freundin lief in die Küche um den Gar zustand zu  kontrollieren. Was sollte ich nun tun. Noch stand ich im Schatten der Hecke, aber sicherlich hatte auch sie mich bemerkt! Ich ließ das Paket also erstmal hinter der Hecke stehen und ging zu Ihr in die Küche. Leider hatte ich nicht bemerkt, dass die Hecke mittlerweile etwas durchsichtig geworden war und man mittlerweile durchaus sehen konnte wenn dahinter etwas abgestellt  wurde. Natürlich bemerkte meine Freundin sofort den Karton und fragte was dort stünde. Was sollte ich sagen? "Ein Karton..., den...", stammelte ich und versuchte mit dem Kuchen abzulenken. Sie sah noch einmal genauer in Richtung des Paketes. Wieder versuchte ich ein Ablenkungsmanöver. Mein Herz raste. Was, wenn Sich nachschauen ging?

Es dauerte etliche Minuten, bis sie wieder nach vorne Ging um weiter zu putze, Eine unendliche Zeit für mich. Ich musste nochmal weg und so verließ ich die Wohnung durch die Hintertür. Den Karton nun irgendwo zu deponieren war mir zu heiß geworden. Also griff ich Ihn wieder und brachte ihn zurück in mein Auto. Hätte ich doch bloß bis zum nächsten Morgen gewartet, wenn sie schläft. Aber ich wollte den großen Karton auch aus meinen Auto haben! Wer weiß wann sie an den Kofferraum musste.

Ich machte meine restlichen Besorgungen und ärgerte mich über mich selbst. Ich überlegte, ob es alternativen gäbe und ich den Karton sonst irgendwo abstellen konnte. Mir fiel nichts ein. Ich beschloss deshalb ihn im Kofferraum zu lassen und tatsächlich erst am nächsten Morgen zu verlagern wenn meine Freundin noch im Bett liegt. Das würde schon gut gehen. Ich durfte sie nur nicht an mein Auto lassen.

Besser ging es mir nach dieser Entscheidung nicht, denn ich hatte die ganze Zeit ein schlechtes gewissen und Angst, sie würde mich nochmals auf den Karton ansprechen? Was sollte ich dann sagen? Ich suchte nach möglichen Ausreden.
Zum Glück kam von Ihrer Seite nichts mehr, denn sie hatte dieses Ereignis wohl weniger wichtig genommen als ich.

Ich schlief schlecht in der Nacht, aber am nächsten Morgen konnte ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen. Wieder ziemlich aufgeregt, verfrachtete ich das Paket noch vor dem Frühstück von meinem Auto in ein provisorisches Versteck. Den Rest würde ich Montag machen. Jetzt war mir wohler, denn zumindest war mein Auto nun wieder "clean".
Am Montag konnte ich dann gleich eine der neuen Windeln anziehen, obwohl sich dabei gleich das nächste Problem offenbarte, denn die Packung der Bestellten Windeln war ungewöhnlich groß und passte so nicht in mein Versteck. Ich musste sie deshalb teilen und nun ist mein Versteck ziemlich gut gefüllt. Eigentlich überfüllt. Naja, was soll's. Wenigstens hat alles noch irgendwie hineingepasst und es wird ja auch wieder weniger.

Diese Lieferung hat mich ganz schön Nerven gekostet. So ist das, wenn man ein geheime Leidenschaft hat. 

Freitag, 21. November 2014

Moderne Zeiten


Heute trage ich mal wieder eine so genannte Cottonlike-Windel. Oder CottonFeel, wie es bei Attends heißt. Es ist nur ein Muster, ich habe mich noch nicht entschließen können eine ganze Packung davon zu kaufen. Solange man noch vernünftige Windeln mit Folie, zu vernünftigen Preisen bekommen kann, werden diese immer meine bevorzugte Wahl sein. Ich habe auch schon Cottonlike Produkte anderer Hersteller ausprobiert. Wirklich zufrieden weicht damit nie, auch wenn man die Haptik mal vollkommen außer acht lässt. Da nun aber auch meine Lieblingswindel, der Attends Slip Regular 10 diesen Weg gegangen ist, muss ich mich leider wieder einmal mit diesem Thema beschäftigen.

Auf den ersten Blick und von weitem besehen, ist die Attends Regular noch immer dieselbe. Abgesehen von der Folie, hat sie sich äußerlich nicht großartig verändert. Sogar einen ganz leichten Glanz kann man dem neuen Material nicht absprechen. Nimmt man sie allerdings in die Hand merkt man schnell den Unterschied. Die mattglänzende und knisternde Plastikfolie, die ich seit Jahren von Attends und anderen Erwachsenenwindelmarken gewohnt war, ist verschwunden. Die Oberfläche der Windel fühlt sich jetzt an wie ein etwas dickeres Küchentuch. Ein wenig scheint sie sogar noch zu Knistern, doch weniger die eine Folie. Es ist eher das Knistern, welches dünnes Papier verursacht. Auch eine sehr dünne, kaschierte Kunststofffolie könnte man sich bei diesem Knistern vorstellen. Dennoch wirkt das Material fester, als ich es von anderen Windeln kenne bei denen mittlerweile keine Folie mehr verwendet wird. Attends Preis dieses Material ausdrücklich nicht als Atmungsaktiv an.ein Attribut, welches andere Windelhersteller gerne verwenden um ihren Windeln eine bessere Hautfreundlichkeit zu bescheinigen. In der Praxis hat dieses atmungsaktivem Material allerdings seine Nachteile. Zum einen, kommt es durch die Luftdurchlässigkeit zu einem Feuchtigkeitsniederschlag auf der Außenseite. Somit fühlt sich eine nasse Windel auch von außen immer leicht feucht an. Das ist unangenehm, da man das Gefühl hat man würde auslaufen oder die Windel könne Feuchtigkeit an die Kleidung abgeben. Zu diesem Feuchtigkeit Niederschlag, soll es bei der Windeln von Attends nicht kommen.
Ein anderer Nachteil der Windeln anderer Hersteller ist, dass diese wenn sie nass und schwer werden, einen gewissen Drang nach unten haben. Das dünne Material dehnt sich und die Windeln sitzen nicht mehr richtig. Eine zusätzliche Quelle für ein ungewolltes Auslaufen der Windel.

Wenn ich die Attends Windel anlege, so hat sich dabei ebenfalls nichts großartiges geändert. Im Spiegel betrachtet sieht es immer noch aus als trüge ich eine der alten Attends Windeln mit Plastikfolie. Sie ist auch genauso dick, wenn nicht vielleicht sogar einen ganz kleinen Tick dicker. Fahre ich allerdings mit der Hand über meinen Hintern oder die Frontpartie der Windel, so dass das Gefühl doch ein ganz anderes. Auch der berühmte Klaps auf den Hintern klingt nicht mehr so hart wie bei einer Windel mit Plastikoberfläche. Der Klang wird durch das weiche Material gedämpft.
An sich sind die Windeln gut und ich habe nicht das Gefühl, dass sie nach längerem Tragen die Passform verlieren wird.
Das Knistern ist weg. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Schöne Knistern, welches eine Windel mit Plastikoberfläche bei jedem Schritt verursacht. Unter meiner engen Jeanshose spüre ich zwar durchaus noch, dass ich eine Windel drunter trage aber so sehr ich mich auch bewege, zu hören ist davon nicht eine Kleinigkeit. Diese Diskretion, die damit verbunden ist, war unter anderem ein Ziel welches sich die Hersteller durch die Nutzung textilähnlicher Materialien gesetzt hatten. Das ist Ihnen sicherlich gelungen. Jeder Inkontinente Windelträger, der zuvor Bedenken hatte man könne irgendwelche Geräusche von der Windel unter seiner Kleidung bemerken, mag Ihnen dankbar sein. Ich und wahrscheinlich auch viele andere habe ABDL haben aber dieses Knistern der Plastikfolie immer genossen. Wenn man genau hin hörte, konnte man es manchmal auch unter normaler Kleidung hören. Man musste aber wirklich genau hinhören. Ich finde in normaler Umgebung Lautstärke geht dieses vollkommen unter. Niemand würde daraus schließen, dass mal eine Windel trägt. Ein bisschen anders mag das Aussehen, wenn man keine Jeans sondern Stoffhosen trägt.wenn ich zuhause nur mit Windeln und Strumpfhosen herumlaufe, lässt sich meine Windel nicht verleugnen, auch wenn man mich nicht sieht. Das rascheln der Plastikfolie ist bei jedem Schritt gegenwärtig.nun mag ich ja gerade das, aber ich kann verstehen dass es für jemanden der seine Windeln nicht so gerne trägt wie ich eher unangenehm ist wenn andere dadurch mitbekommen, dass er gewindelt ist. Allerdings dürfte es nicht so viele Erwachsene geben, die in Gegenwart anderer, nur mit einer Strumpfhose und einem Pulli bekleidet herumlaufen.
Die Attends Regular 10 ist und bleibt trotz der großen Änderung eine Spitzenwindel. Es ist enorm, was diese Windeln aufnimmt ohne auszulaufen oder unbequem zu werden!

Fazit: Ich werde die neue Attends wohl wieder kaufen. Weil sie sich einfach angenehm trägt und Verlass auf sie ist. Trotzdem werde ich natürlich lieber Windeln mit Folie nutzen, solange es noch welche gibt. Ich hoffe diese Ära ist noch nicht so bald ganz zu Ende, wie bei den Kinderwindeln. Oder gibt es irgendwo noch Kinderwindeln mit Folie?! Vielleicht gehen ja einige Hersteller auch den Weg zurück zur Folie. Zumindest die Hofnung habe ich noch nicht aufgegeben.




Der neue Attends Slip Regular 10 im Trockenen Zustand unter Kleidung.



Dienstag, 15. Oktober 2013

Es gibt sie noch die guten Windeln

Wie wir alle wissen sind wissen machen viele Erwachsenenwindeln leider seit einigen Jahren eine Entwicklung durch, die bei Babywindeln schon vollständig vollzogen ist. Die Hersteller wechseln zu sogenannte "Clothlike" Oberflächen, gehen als weg von der Plastikfolie hin zu atmungsaktiven Aussenhüllen die sich wie Stoff anfühlen sollen. Nun missfällt diese Entwicklung nicht nur von den meisten Erwachsenenbabys und Windelliebhabern. Auch von Pflegebedürftigen bzw. Pflegenden hört man vereinzelt, dass Windeln mit Plastikfolie sicherer und zuverlässiger sind.
Nun hat eine unfreiwillig auf Windeln angewiesener sicherlich andere Prioritäten als als wir ABDLs und vielleicht ist es auch noch etwas anderes, ob einer von uns aus der Generation stammt die ihre ersten Lebensjahre in Höschenwindeln mit Plastikfolie oder sogar Gummihosen und Stoffwindeln verbracht haben oder ob der-/diejenige bereits ein Kind der späten 90er ist schon in Pampers mit dieser textilähnlichen Oberfläche gewickelt wurde.
Für mich, und da spreche ich sicher für eine Menge ABDLs, sind Windeln mit Folie das einzig wahre. Zwar muss man sagen, das die Aufnahmefähigkeit von Windeln dank technischer Entwicklungen von Jahr zu Jahr größer wird und die Windeln dabei meistens auch noch dünner werden (was auch eher ein negatives Kriterium für uns Windelliebhaber und Erwachsenenbabys ist). Eine unserer Lieblingswindeln, die Abene Abriform X-Plus (M4) hat zwar ihre Dicke behalten, aber leider gibt es sie  seit einiger Zeit in Deutschland nicht mehr offiziell mit Folie zu kaufen. Die aktuelle Variante nennt sich Airplus.
Natürlich wollte ich gerne auch wissen, was diese Windel taugt und ich muss sagen, die Saugleistung überzeugt mich. Auch was die Auslaufsicherheit angeht, kann man nicht meckern. Trotzdem wird diese Windeln nie zu meinen Lieblingswindeln zählen. Nicht nur, das mit diese "Stoffoberfläche" nichts gibt, sie fühlt sich immer irgendwie "klamm" an. nicht wirklich nass oder Feucht, aber doch anders als eine Folie. Das überträgt sich auch auf die darüber getragenen Textilien. Ich mag das nicht wirklich und wenn ich eine Gummihose drüberziehen muss um das zu vermeiden, dann ist die Atmungsaktivität der Windel sinnlos.
Die Abriform X-Plus Airplus ist eine wirklich gute Windeln, vielleicht sogar besser als die Vorgängervariante, aber nicht wirklich mein Fall.

Abriform X-Plus Airplus
Abriform X-Plus Airplus













Nun zeigt sich aber jüngst bei einigen Herstellern eine genau gegenteilige Entwicklung und diese nehmen wieder Windeln mit Plastikfolie in ihr schon komplett auf "Clothlike" Umgestelltes Sortiment auf. So sind mir kürzlich 3 neue Windeln untergekommen, die ich unbedingt testen musste.


Die Erste ist der Kolibri Comslip Plus. Diese günstige und fast reinweisse Windel hat mich wirklich begeistert und ich werde sie bestimmt wieder kaufen. Der schnitt erinnert ein Wenig an die Attends Windeln, als diese noch komplett plastikumhüllt waren. Die Folie ist ungewöhnlich stark und raschelt laut. Es gibt aber keine extra Verstärkung im Frontbereich auf der wie z.B. bei Tena oder Fabine die Klebestreifen platziert werden sollen. Diese sind als klassische Doppelklebestreifen ausgeführt. Ich mag das schlichte Design sehr, erinnert es mich doch eine Pampers aus den 80er Jahren.
Das Saugkissen ist sehr steif und kann eurem Hintern schon mal eine etwas ungewöhnliche Form verleihen. Aber es war trotz der Festigkeit nicht unbequem und die Saugleistung der Windel ist sehr gut. Ich denke, an die gute alte Abriform X-Plus kommt sie ran. Ich finde, diese Windel ist eine Empfehlung Wert.


Kolibri Comslip Plus
Kolibri Comslip Plus













Die nächste Windel die ich ausprobiert habe ist ganz neu auf dem Markt. Nicht nur die Windel, sondern auch der Hersteller. Es handelt sich um die Comficare M10. Zwei Dinge fallen bei der Windel sofort auf. Einmal die Dicke, die aber dennoch etwas unterhalb der Abriform X-Plus liegt, aber vor allem die Breite! Der Schrittbereich ist wesentlich großzügiger ausgeführt als bei anderen Windeln. In der Praxis führt das in diesem Bereich zu mehr Aufnahmevermögen und größerer Auslaufsicherheit. Allerdings geht das Ganze auf kosten des Tragekomforts. Wenn die Windel nämlich einen gewissen Füllstand erreicht hat, ist die Windel nämlich nicht mehr wirklich bequem. Wer es mag zu jeder Sekunde daran erinnert zu werden, dass er eine Windel trägt ist mit dieser Windel aber genau richtig bedient. Auch wenn man auf eine längere Tragedauer ohne Wechsel angewiesen ist, ist die Windel hervorragend, auch wenn man den nicht so guten Tragekomfort dann in Kauf nehmen muss. Mann kann sich mit dieser Windel sicher fühlen. Ich habe sie mal gewogen, als sie gerade anfing auszulaufen und da erreichte sie den hervorragenden wert von 1,9 kg. Eine Tena Maxi oder Abriform hat es schon äußerst schwer einen solchen Wert zu erreichen.
Was noch bemerkenswert bei der Comficare M10 ist, sind die hoch geschnittenen Innenbündchen, was gerade für diejenigen interessant sein dürfte, die ihre Windel nicht nur nass machen.
Die Comficare M10 ähnelt, abgesehen von dem bunten Druck, ein Wenig de Fabine. Auch die Comficare verfügt über die sogenannte "Landing Zone", die Verstärkung für die Klebestreifen im Frontberich. Die Comficare M10 ist aber etwas günstiger als die Fabine und der Hersteller mach einen etwas seriöseren Eindruck als Fabine. Beide Wiindeln werden in China produziert und ich will nicht einmal ausschließen, dass sie sogar aus der selben Fabrik stammen.
Auch wegen Ihrer Herkunft habe ich noch Zweifel, ob wir denn die Comficare auch in Zukunft dauerhaft erhalten werden können. Wenn diese Windel tatsächlich nicht nur die ABDL-Szene als Kundenkreis anpeilt sondern tatsächlich auch bei Inkontinenten und Pflegeheimen Einzug halten will (was ich Fabine übrigens nie abgenommen habe)  ist eine durchgehende Lieferbarkeit unabdingbar und danach sieht es derzeit noch nicht aus, wenn ich mich im Shop von Comficare umsehe. Trotzdem. Solange es die Comficare gibt, lohnt es sich sie zumindest einmal auszuprobieren und für "Extremsituationen" ist es sichern nicht schlecht, ein paar Exemplare im Haus zu haben.


Comficare M10
Comficare M10













Die dritte Windel, mit der ich meinen Test abschliese, ist der ID-Slip Expert Super. ID-Slip kenne ich noch aus früheren Zeiten. Ich bin damals zufällig in einem Sonderpostenmarkt darauf gestoßen und war sehr zufrieden mit den Windeln. Lediglich die Beschriftung könnte etwas dezenter sein, was auch für die aktuelle Windel gilt.
Von der Dicke her liegt die Windel irgendwo zwischen Abena Abriform X-Plus und Kolibri Komslip Plus. Auch das Saugkissen dieser Windel ist relativ steif, aber nicht so wie das des Kolibri Slips. Die Folie ist relativ dünn und knistert schön, ist aber dennoch stabil genug. Das 
Saugkissen bleibt auch nach mehrmaligem Einnässen stabil und fällt nicht in sich zusammen. 

Auch der ID-Slip Excelent braucht sich hinter anderen Windeln nicht zu verstecken. Bis auf das Design hat er mir sehr gefallen und konnte mich am Ende überzeugen, was Sicherheit und Aufnahmevermögen angeht. Zwar hatte ich die Windel dieses Mal nicht ganz so doll strapaziert wie die beiden anderen Testkandidaten, aber als ich heute Morgen aufstand war sie schon ziemlich durchtränkt. Trotzdem war der Saugkörper noch fest, ich spürte noch keine Rücknässe und am hinteren oberen Ende gab es sogar noch eine kleine trockene Stelle. Ich schätze die Maximale Saugfähigkeit etwas geringer ein, als die der Kolibri, aber dennoch eine gute und sichere Windel mit der man sich viele Stunden sorglos bewegen kann.
ID-Slip Excellent Super
ID-Slip Excellent Super












In heiklen Situationen, wie z.B. Auf der Arbeit eine Windel zu tragen die man nicht kennt gibt immer ein mulmiges Gefühl. Daher sollte man wissen, auf was man sich da verlässt. Diese 3 neuen Windeln haben diesen Test mit Bravur gemeistert und ich weiß nun, auf was ich mich da einlasse, wenn ich das nächste mal eine von ihnen trage. 

Hier nun noch einmal ein Größenvergleich der getesteten und ein paar anderen, altbekannten Windeln:



von oben: Kolibri Comslip Plus, ID Slip Expert Super, 
Abriform X-PlusM4, Fabine, Comficare M10

Hoffen wir doch, dass in Zukunft noch mehr Hersteller die gute alte Plastikfolie wiederentdecken und die die noch über Folie verfügen, wie z.B. die Tena Maxi, weiterhin dabei bleiben. Es wäre schade, wenn wir in einigen Jahren nur noch Erwachsenenwindeln mit textil ähnlicher Oberfläche finden und Windeln mit Plastikfolie sich zu einem Nischenbrodukt für die ABDL-Szene entwickeln, die man in Erotikshops oder bei Spezialversendern kaufen muss anstatt in Sanitätshaus und Apotheke

Donnerstag, 26. September 2013

Unverhofft kommt oft


Manchmal kann man als heimlicher Windelträger ganz schön ins schwitzen kommen. So wie gestern zum Beispiel.
Meine Freundin muss normalerweise mehrmals die Woche abends arbeiten. Für mich bedeutet das dann, dass ich meine Windelleidenschaft an diesen Tagen ungehemmt ausleben kann. Davon mache ich natürlich auch regelmäßig Gebrauch und so war ich über Tag auf der Arbeit natürlich dick gewickelt. Ich trug an diesem Tag eine Abena Airplus X-plus und eine Gummihose, für diejenigen die interessiert wie dick ich gewindelt war. Das ist nun nicht unbedingt etwas besonderes, denn ich gehe oft eher dick gewindelt zur Arbeit. Nun benutze ich meine Windel an den Tagen an welchen ich weiß, dass meine Freundin abends bei mir ist eigentlich nicht. Ich habe Angst sie könnte was riechen und das entsorgen einer nassen Windel ist auch nicht so einfach wenn sie zuhause ist.
Gestern allerdings war ich davon ausgegangen, dass sie am Abend arbeiten müsste und ich somit alleine Wäre. Somit hatte ich natürlich den ganzen Tag über anstelle die Toilette zu besuchen, schön meine Windel benutzt. Gegen Feierabend war sie natürlich entsprechend nass und ein baldiger Wechsel wäre notwendig gewesen. Diesen hätte ich schön vornehmen können, wenn ich zu Hause gewesen wäre.

Kurz bevor ich allerdings in den wohlverdienten Feierabend ging, rief meine Freundin mich an und sagte mir, dass sie an diesem Tag nicht arbeiten müsste und ob ich sie abholen könne.
Eigentlich ja eine eher positive Nachricht, die ich natürlich begrüßte. Im Hinblick auf meine nasse Windel stellte mich das allerdings vor ein Problem.

Ich überlegte, was ich noch tun könnte um die Windel entweder zu wechseln oder ganz los zu werden, aber beides ist auf der Arbeit auch nicht so einfach. Anlassen konnte ich die durchtränkte Windel auf keinen Fall. Auch wenn ich zur Sicherheit eine Gummihose drüber trug, die Gefahr auszulaufen oder aber irgendwie Geruchsmässig aufzufallen wäre zu groß gewesen.

Glücklicherweise habe ich immer ein Ersatzwindel in meinem Aktenkoffer. Doch an diese musste ich erst mal herankommen, ohne das der Kollege etwas merkt. Ich konnte ja kaum mit dem Aktenkoffer auf die Toilette verschwinden.
Ich drehte mich also so, dass er nichts sah, schnappte die Windel aus meinem Koffer und ließ sie unter meiner Jacke verschwinden. Damit ging's dann auf die Toilette.Ich öffnete Hose und Body, Streifte Strumpfhose und meine hübsche rosafarbene Gummihose herunter und befreite mich von der durchtränkten Windel. Ausgelaufen war noch nichts, aber es wurde wirklich Zeit für eine frische Windel.
Ich säuberte mich notdürftig mit Klopapier, denn Feuchttücher hatte ich leider keine dabei und wechselte die Abena gegen eine Tena Maxi.
Ich zog mich wieder an und rollte die nasse Windel zusammen. Sogleich stand ich vor dem nächsten Problem, denn die zusammengerollte nasse Windel war natürlich ziemlich groß. Es viel sehr auf, wenn ich sie mir wieder unter die Jacke steckte. Im Mülleimer der Toilette hätte ich sie auch nicht lassen können, denn diese Toilette benutzen nur wenige Leute und ein Windel hätte sicherlich aufsehen erregt. Wenn nicht bei den Kollegen, so doch spätestens bei den Putzfrauen. Nein, ich musste die nasse Windel mitnehmen.

Ich drückte die Windel also so platt wie möglich und klemmte sie mir unter dem Schutz meiner Jacke unter die Achsel. Immer noch sehr auffällig. Ich ging also so nochmal ins Büro, schnappte mir nur noch schnell meinen Koffer, verabschiedete mich von dem Kollegen und ging.
Als ich im Aut saß hatte ich es fast geschafft. Ich musste nun nur noch irgendwo unterwegs die nasse Windel entsorgen, bevor ich zu meiner Freundin fuhr. Der Mülleimer eines auf dem Wege liegenden Supermarktes kam mir dazu gerade recht.

Endlich war ich also meinen in dieser Situation unangenehmen Ballast los und steckte in einer trockenen Windel. Diese vor meiner Freundin zu verbergen sollte nicht das Problem sein.

Jeden Tag muss ich sowas echt nicht haben. Ich weiß, es wäre viel einfacher wenn meine Freundin von den Windeln wüsste, aber ich traue mich nicht es ihr zu sagen.


Dienstag, 30. Juli 2013

Windelfrei


Ich muss zugeben, die Tage an denen ich wirklich freiwillig auf Windeln verzichte werden von Jahr zu Jahr seltener. Das merkt man auch an meinen Einkäufen. Habe ich früher vielleicht ein oder zwei mal im Jahr für einen Vorrat an neuen Windeln gesorgt, so mache ich das mittlerweile alle ein bis zwei Monate. 

Heute allerdings ist so ein Tag. Woran das liegt kann ich nicht wirklich sagen. Vielleicht war ich nicht ganz ausgeschlafen. Ungefähr eine Stunde bevor ich normalerweise aufstehe wurde ich wach weil ich musste. Meine Windel war schon gestern Abend als ich ins Bett ging nass und ich wusste, dass ich ihr nicht noch weiteres zumuten sollte. Damit hätte ich mit Sicherheit ein nasses Laken riskiert und ich hatte nicht einmal meine Gummiunterlage im Bett. Also stand ich auf und entledigte mich der Gummihose und der nassen Windel, die bislang noch nicht geleckt hatte. Irgendwie hatte ich schon da keine Lust mir nun wieder eine frische Windel anzuziehen und ich dachte, ein Wenig Luft an der Haut kann ja auch nicht schaden. Ich zog mir also nur einen Slip über und legte mich wieder schlafen. 

Als ich aufwachte war ich noch wie gerädert und überlegte ob ich mich nun wieder wickeln sollte. Rechte Lust hatte ich aber noch immer nicht, und so verzichtete ich heute mal darauf. Ich legte meine Sachen, die Gummihose, den Body und die Windel zusammen, damit ich nachher bloß nicht vergesse sie wegzuräumen.

Zwar geht es mir wie vielen DLs und manchmal wünschte ich mir gar nicht mehr ohne Windeln zu sein. Ja, ich wünschte sogar darauf angewiesen zu sein und Windeln tragen zu müssen, aber in solchen Situationen ist es doch schön selbst entscheiden zu können ob ich Windeln trage und auch was dort hineingeht. 
Jemand der wirklich an einer stärkeren Inkontinenz leidet hat diese Möglichkeit nicht. Da geht es dann nicht ohne Windel, egal in welcher Situation, egal in welcher Umgebung. Ganz schlimm stelle ich mir das vor, wenn es sich um eine Stuhlinkontinenz handelt. 

Aber ich weiß genau, das meine heutige Pause wohl nur von kurzer Dauer sein wird. Ich schätze Morgen schon werde ich mich wieder in meiner geliebten Verpackung finden. Ich habe den Stapel den ihr auf dem Foto seht vorsichtshalber schon mal nicht allzu weit weggelegt.