Mittwoch, 8. Februar 2017

Verführerische Wahrheit

 


Kennt ihr das auch? Ihr möchtet gerne endlich mal offen und frei mit euren Vorlieben umgehen. Mit jemandem darüber reden, als wäre es das natürlichste von der Welt als Erwachsener Windeln zu tragen oder als Mann Strumpfhosen zu bevorzugen.

Leider geht das meistens nicht, denn auch wenn manch einer den Mut hatte sich seinem Partner oder Freunden anzuvertrauen, so hängt man solche Dinge doch nicht an die große Glocke. Zu viel Unverständnis gibt es dafür in der Welt und man kann sich damit evtl. Sogar mehr als nur sein Ansehen verbauen. 

Manchmal ergeben sich aber doch seltene Gelegenheiten die Wahrheit zu sagen ohne, dass es jemand merkt. So wie in meinem Fall letztens. 

Ich scherzte mit einem Kollegen. Ich weiß nicht einmal mehr, worum es überhaupt ging. Auf jeden Fall sagte er am Ende: "Ich hoffe, du hast Dir nicht in die Hose gemacht!"

Mit Blick auf meinen, natürlich auch an diesem Tag gewindelten Hintern, lag es mir auf der Zunge, ganz einfach und Wahrheitsgemäß mit: "Kein Problem, ich trage Windeln!", zu antworten. Den Mut hatte ich in dem Moment aber dann doch nicht. Warum eigentlich nicht? Mein Kollege hätte bestimmt keinen Verdacht geschöpft und mich daraufhin gemustert ob das wirklich so sei. So verließ lediglich ein: "Kein Problem!", meine Lippen. Schade eigentlich. 

Aber bei nächster Gelegenheit hole ich das nach!

Montag, 9. Januar 2017

Frohes neues Jahr!



Das neue Jahr läuft gut an. Zumindest für mich, denn ich hatte schon riesiges Glück dieses Jahr!
Nein, ich bin weder befördert worden, noch habe die ich den Hauptgewinn gezogen. Nein, natürlich hat mein Glück mal wieder mit meiner geheimen Leidenschaft zu tun, sonst würde ich auch kaum hier darüber schreiben. 

Zunächst möchte ich mich aber bei Euch entschuldigen. Dafür, dass ich hier so selten etwas poste. Ich bin kein guter Blogger, obwohl ich mich durchaus für einen nicht untalentierten Schreiber halte. Es fehlt mir allerdings an Zeit und oft auch an Ideen. Schließlich möchte ich Euch hier nicht jeden Tag das gleiche servieren. 
Andererseits fehlt es mir aber auch ein Wenig an Eurem Feedback. Oh seit mit Kommentaren in diesem Blog sehr zurückhaltend und immer nur in die weite Welt zu rufen ohne Erwiderung zu finden ist auf die Dauer nicht wirklich zufriedenstellend. Da ist mir der direkte Dialog bei Twitter schon lieber. Also, meine Bitte an Euch: hinterlasst auch mal eine Botschaft für mich. Ich freue mich darauf. 

Nun aber zu dem, was ich heute eigentlich hier erzählen wollte. 

Am Samstag, als ich wie gewöhnlich den Kaffee für mich und meine Freundin ansetzte, fiel mir ein auf dem Boden liegendes, zusammengeknülltens Stück Papier auf. Es lag etwas versteckt unter einem kleinen Blumenhocker und ist mir trotz seiner Größe, welche etwa der Größe eines Baseballs entsprach, bislang nicht aufgefallen.

 Als ich es aufhob, sah ich, dass es sich um einen Butterbrotbeutel handelte. Durch das transparente Material konnte ich sehen, was in ihm etwas eingewickelt war. Ich vermutete, es würde sich um alte Kassenzettel oder Etiketten handeln ich manchmal in solchen Beutel verpackte wenn sie sowieso mit in den gleichen Mülleimer wandern sollten. Leicht rosa schimmerte der Inhalt durch. Als sich dem Kern aber näher kam, erschrak ich! Den Kern bildete nämlich nicht, wie ich angenommen hatte wertloser Papiermüll, sondern es war mein rosafarbenener Schnuller!

Diesen packte ich nach dem Gebrauch immer in so einen Beutel und verstaue ihn in meinem Versteck. Hat sich dieses das letzte Mal geöffnet hatte, muss mir der Beutel unbemerkt hinaus gefallen sein. Seitdem lag er quasi offen in unserer Küche und niemand hatte ihn bemerkt. Zum Glück war ich es, der zuerst darauf stieß!

Als ich überlegte, wann ich mein Versteck zuletzt soweit geöffnet hatte, dass der Beutel mit dem Schnuller hinaus fallen konnte, musste ich feststellen, dass dieses schon mindestens zwei Tage her war. Dass der Beutel so lange unentdeckt blieb und meine Freundin nicht längst auf ihn gestoßen ist, grenzt an ein Wunder. Hätte ich sie am Donnerstag noch staubsaugen lassen, wie sie es gewollt hatte, wäre  in der Schnuller mit Sicherheit in die Hände gefallen! Welch ein Glück! Ich mag gar nicht daran denken, was passiert wäre wenn sie den Beutel aufgehoben und ausgepackt hätte!

Ich konnte mein Glück kaum fassen, Ärgerte mich aber gleichzeitig, dass mir diese Nachlässigkeit überhaupt passiert war. Es sind immer wieder solche Kleinigkeiten die geschehen und mir zeigen wie gefährlich mein Versteckspiel eigentlich ist und wo über all Gefahren lauern. Und dann auch noch wegen eines Schnullers! Ich bin nicht mal ein richtiges Adultbaby, brauche also folglich auch keinen Schnuller und nutze diesen nur sehr selten. Trotzdem reizen mich manche Dinge eben, so wie auch dieser rosa Riesenschnuller.

Ich wünschte sehr, ich bräuchte dieses Versteckspiel nicht mehr, aber um das zu ändern fehlt mir der Mut.


Sonntag, 24. Juli 2016

Traum und Wirklichkeit


Urlaubszeit. Unbestritten die schönste Zeit im Jahr, aber für mich auch immer der längste zusammenhängende Zeitraum im Jahr, wo ich keine oder kaum Windeln tragen kann. Trotzdem sind die Gedanken daran natürlich nicht weg, sondern nahezu immer Gegenwärtig. 

Für nicht Betroffene ist das vermutlich nur schwer nachvollziehbar, aber Windeln machen einen großen Teil meines Lebens aus, wenn ich es auch noch immer nicht geschafft habe dieses irgendjemanden anzuvertrauen. So weiß auch meine Freundin nichts von meinen Sehnsüchten und meinem heimlichen Tun. Gewiss, ich schäme mich dafür, aber noch größer ist die Scham, mich ihr zu offenbaren. 

Natürlich bleibt es nicht aus, dass auch mein Unterbewusstsein sich mit meinen Wünschen und Sehnsüchten beschäftigt.Nach nunmehr einer Woche ohne Windeln, gipfelte heute Nacht alles in einem Traum. Und in diesem Traum dürfte ich noch nicht einmal Windeln tragen!

In meinem Traum begleitete ich einen Kollegen, welcher Bettnässer war, in eine Klinik. Er sollte dort ein neues Medikament ausprobieren, ich sollte quasi eine Art Gegenprobe darstellen. Warum ausgerechnet ich, kann ich nicht sagen und aus der Sicht eines wachen Menschen, erscheint alles recht Konfus.  Die genauen Zusammenhänge werden mir im Nachhinein leider nicht mehr klar. Fakt ist allerdings, das die Krankenschwester ihm eine Kiste mit sehr außergewöhnlichen und meiner Ansicht nach sehr alten, blauen Windeln präsentierte, welche er zum Schutz in der Nacht anziehen sollte. Sie ging mit ihm in einen Nebenraum um ihm beim Wickeln behilflich zu sein. 
Ich blieb zurück, mit dem Wunsch in der Nacht auch so eine Windel tragen zu dürfen und überlegte mir eine aus dem zurückgelassenen Karton zu stibitzen .

An mehr erinnere ich mich leider nicht mehr, nur an die große Lust und Erregtheit, die mit diesem Traum einherging. 

Es kommt schon mal vor, dass ich von Windeln träume, aber im Verhältnis ist diese Art von Träumen doch eher selten. Meine Befürchtung ist immer, dass ich eines Tages träumen werde, mir in die Windel zu machen, in Wirklichkeit aber gar keine anhabe. Dann wäre es fast wie damals, als Kind, wenn man träumte man säße auf der Toilette und dann in einem nassen Bett erwacht ist. Und ich bin mir sicher, diesen Traum kennt wirklich jeder!

Nun hätte ein solcher Traum sicher Folgen, denn wenn ich nachts keine Windeln trage, bin ich auch meistens nicht alleine. Selbst für jemanden ohne meinen Hintergrund wäre soetwas eine unendlich peinliche Situation. Selbst wenn es nur ein einziges Mal vorkäme. Auch ich hätte mich in diesem Fall also meiner Freundin zu erklären und ich weiß nicht ob das einen Befreiungsschlag auslösen würde oder ob es der Beginn einer weiteren Lüge wäre. 

Montag, 25. Januar 2016

Handwerkerdekoltee?! Denkste!


Als IT-Arbeiter kommt es nicht selten vor, dass man seine Arbeit auch mal unter den Schreibtischen der anderen verrichtet. In solchen Situationen kommt aufgrund oft zu kurzer oder garnicht erst getragener Unterhemden, dann schnell das wohlbekannte "Handwerkerdekoltee" zum Vorschein. Als wäre es aber noch nicht peinlich genug einen Teil seines Hinterteils auf diese Weise vor Anderen zu entblößen, so kann es für Windelträger durchaus noch ein Wenig brisanter werden. Dem Hintermann bietet sich nämlich dann obiges Bild und die Windel bleibt dabei meistens nicht mehr verborgen.

Als auch ich letzten Mal wieder einen PC unter einem Schreibtisch in Betrieb nehmen musste, meinte mich ein besonders vorwitziger Kollege foppen zu können. Er stand hinter mir während ich meine Arbeit verrichtete. Dann meinte er mit einem Mal: "Wenn du das nächste Mal unter irgendwelchen Tischen herumturnst, zieh dir bitte ein längeres Unterhemd an!" Der absolute Horror, wenn er wirklich etwas zu sehen bekommen hätte, Denn natürlich trug ich an diesem Tag auch eine Windel. 

Glücklicherweise konnte ich ganz gelassen bleiben, denn ich wusste dass dem nicht so war. Das ist einer der Gründe, warum ich fast immer Bodies trage. Nun konnte ich mich selbst von hinten nicht sehen, aber er dürfte allenfalls etwas ähnliches wie auf dem unteren Bild zu sehen bekommen haben. 
Kein Grund zur Panik also und für mich die Bestätigung, dass Bodies absolut praktisch sind. Nicht nur für Windelträger.



Montag, 5. Oktober 2015

Bettnässerspuren



Letzte Woche erst die Paket-Geschichte, am Wochenende dann die nächste Beinahe-Katastrophe.

Ich hatte es wohl etwas übertrieben, als ich letzte Woche mit einer bereits nicht mehr ganz trockenen Windel ins Bett gegangen bin. Hätte ich mir doch wenigstens die Zeit genommen und meine Gummiunterlage ins Bett gelegt. Aber ich war wohl zu Müde. Vielleicht auch zu Faul. Die Sicherheitshalber noch übergestreifte Gummihose half da auch nicht mehr viel.
Auf jeden Fall muss meine Windel in der Nacht dann wohl ausgelaufen sein und ich habe das leider nicht einmal bemerkt. Allerdings blieben die verräterischen Flecken auf meinem Laken nicht lange verborgen.

Als meine Freundin am Wochenende die Betten machen wollte, bemerkte sie, was mir völlig entgangen war. Ich war gerade in der Küche als sie hereinkam und nur meinte: "Wir müssen Dein Bett beziehen, da sind gelbe Flecken drin!"
Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte, aber zum Glück verlangte Sie gar nicht nach einer Erklärung. Ich weiß nicht, was sie sich gedacht hat, vielleicht hat sie vermutet, dass ich unbemerkt ins Bett gemacht hatte und vielleicht wollte Sie mir auch weitere Peinlichkeiten ersparen. Ich fand es sehr diskret, wie sie diese Angelegenheit geregelt hat. Ich bin dann nur noch einmal kurz ins Schlafzimmer gegangen um mich von dem Malheur zu überzeugen. Tatsächlich, in Unterleibshöhe fanden sich gleich mehrere trockene, gelbliche Flecken auf dem Laken. Wie konnte ich das nur Übersehen?! Dem Kenner allerdings wäre bei der Anordnung der Flecken sofort aufgefallen, dass diese Flecken nicht durch direktes Einnässen entstanden seien konnte. Dabei hätte es mit Sicherheit nur einen großen Fleck gegeben. Hier zeigte sich Deutlich, das meine Windel an beiden Beinen gleichermaßen ausgelaufen sein muss.
Zum Glück schien ihr diese Tatsache nicht bewusst zu sein, denn sonst hätte sie die Flecken vielleicht doch noch hinterfragt und das wäre einigermaßen peinlich für mich geworden.

Mittwoch, 30. September 2015

Der Stress meines Doppellebens


Heimlich Windeln zu tragen kann manchmal ganz schön stressig sein. Letzte Woche war es mal wieder so weit und ich habe ein Wenig Nachschub geordert. Wie üblich wartete ich ungeduldig ab, bis endlich die Nachricht kam, dass mein Paket verschickt wurde. Nach zwei Tagen war es so weit. Ich konnte also bald mit der ersehnten Lieferung rechnen. Nun ging das Warten erneut los, denn jetzt war es die SMS der Packstation die mir ankündigen sollte, dass mein Paket abhol bereit ist. 
Es dauerte nicht lange und auch diese traf ein. Ich betrachtet die SMS nur flüchtig, denn am gleichen Tag hätte ich das Paket eh nicht aus der Station erlösen können, da meine Freundin an diesem Tag da war. Also bis zum nächsten Tag warten. Gleich nach Feierabend wollte ich an der Packstation vorbeifahren.

Gesagt - getan. Am nächsten Tag steuerte ich nach einem kurzen Abstecher in der Stadt wie geplant die Packstation an. Ich nahm mein Handy aus der Tasche und rief die SMS mit der Benachrichtigung auf um die TAN zu erfahren. Mist! Da bemerkte ich, dass dieses gar nicht die übliche Benachrichtigung der Packstation war sondern, dass mein Paket in eine Filiale umgeleitet wurde. Es war 5 vor 6. Ich würde es nicht mehr schaffen die Filiale rechtzeitig zu erreichen und besonders ärgerlich war, dass ich keine 10 Minuten vorher direkt in der Nähe der besagten Filiale war. Hätte ich die SMS sorgfältiger gelesen, hätte ich mein Paket nun schon.
Also alles auf den nächsten Tag vertagen. Das war ein Samstag. Da ist meine Freundin wieder da. Sollte ich etwa bis zum Montag warten müssen? Da würde es bei mir wieder schlecht aussehen.
Glücklicherweise ergab es sich so, dass wir am Samstag getrennte Wege gingen und da wagte ich es, das Paket aus der Filiale abzuholen. Ich wollte es so lange im Auto lassen, bis sich eine Gelegenheit ergäbe es irgendwo zu verstecken. Dann durfte es bis dahin nur nicht passieren, dass meine Freundin an meinen Kofferraum wollte.

Als ich zuhause ankam war meine Freundin am putzen. Ein Kuchen backte im Ofen. "Günstige Gelegenheit", dachte ich. Während sie vorne am putzen war, konnte ich mein Paket hintenrum über die Gartenpforte in den Schuppen bringen. 
Ich ging also noch einmal zum Auto zurück und griff mein Paket. Es war ungewöhnlich groß, weshalb es auch nicht in die Packstation passte. Mit leicht erhöhtem Puls und ebenso erhöhten Adrenalinspiegel schlich ich ums Haus. Als ich hinten angekommen war, sah ich schemenhaft durch die Terrassentür, das sich in der Küche etwas bewegte. Oh nein, der Kuchen! Just in diesem Moment muss die Uhr geklingelt haben und meine Freundin lief in die Küche um den Gar zustand zu  kontrollieren. Was sollte ich nun tun. Noch stand ich im Schatten der Hecke, aber sicherlich hatte auch sie mich bemerkt! Ich ließ das Paket also erstmal hinter der Hecke stehen und ging zu Ihr in die Küche. Leider hatte ich nicht bemerkt, dass die Hecke mittlerweile etwas durchsichtig geworden war und man mittlerweile durchaus sehen konnte wenn dahinter etwas abgestellt  wurde. Natürlich bemerkte meine Freundin sofort den Karton und fragte was dort stünde. Was sollte ich sagen? "Ein Karton..., den...", stammelte ich und versuchte mit dem Kuchen abzulenken. Sie sah noch einmal genauer in Richtung des Paketes. Wieder versuchte ich ein Ablenkungsmanöver. Mein Herz raste. Was, wenn Sich nachschauen ging?

Es dauerte etliche Minuten, bis sie wieder nach vorne Ging um weiter zu putze, Eine unendliche Zeit für mich. Ich musste nochmal weg und so verließ ich die Wohnung durch die Hintertür. Den Karton nun irgendwo zu deponieren war mir zu heiß geworden. Also griff ich Ihn wieder und brachte ihn zurück in mein Auto. Hätte ich doch bloß bis zum nächsten Morgen gewartet, wenn sie schläft. Aber ich wollte den großen Karton auch aus meinen Auto haben! Wer weiß wann sie an den Kofferraum musste.

Ich machte meine restlichen Besorgungen und ärgerte mich über mich selbst. Ich überlegte, ob es alternativen gäbe und ich den Karton sonst irgendwo abstellen konnte. Mir fiel nichts ein. Ich beschloss deshalb ihn im Kofferraum zu lassen und tatsächlich erst am nächsten Morgen zu verlagern wenn meine Freundin noch im Bett liegt. Das würde schon gut gehen. Ich durfte sie nur nicht an mein Auto lassen.

Besser ging es mir nach dieser Entscheidung nicht, denn ich hatte die ganze Zeit ein schlechtes gewissen und Angst, sie würde mich nochmals auf den Karton ansprechen? Was sollte ich dann sagen? Ich suchte nach möglichen Ausreden.
Zum Glück kam von Ihrer Seite nichts mehr, denn sie hatte dieses Ereignis wohl weniger wichtig genommen als ich.

Ich schlief schlecht in der Nacht, aber am nächsten Morgen konnte ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen. Wieder ziemlich aufgeregt, verfrachtete ich das Paket noch vor dem Frühstück von meinem Auto in ein provisorisches Versteck. Den Rest würde ich Montag machen. Jetzt war mir wohler, denn zumindest war mein Auto nun wieder "clean".
Am Montag konnte ich dann gleich eine der neuen Windeln anziehen, obwohl sich dabei gleich das nächste Problem offenbarte, denn die Packung der Bestellten Windeln war ungewöhnlich groß und passte so nicht in mein Versteck. Ich musste sie deshalb teilen und nun ist mein Versteck ziemlich gut gefüllt. Eigentlich überfüllt. Naja, was soll's. Wenigstens hat alles noch irgendwie hineingepasst und es wird ja auch wieder weniger.

Diese Lieferung hat mich ganz schön Nerven gekostet. So ist das, wenn man ein geheime Leidenschaft hat. 

Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommer, Sonne, Windelträger


Jedes Jahr wenn die Temperaturen steigen ist es das gleiche Bild: besorgte Eltern bedauern ihre Kinder, weil die in ihren dicken Windeln ja so schwitzen. So tun die Eltern alles mögliche um ihnen diese Qual zu erleichtern und es wird alles überflüssige ausgezogen. Die Kleinen laufen wo es geht nur mit Body oder T-Shirt über der Windel und am Strand oft auch nur in Pampers herum. Sicher ist das für die Kindern nicht unangenehm, aber ist es wirklich so eine Qual bei 30°C eine Windel tragen zu müssen? Wirklich beurteilen könne das wohl nur die Kinder selbst oder eben Erwachsene wie wir, die selbst noch Windeln tragen.

Ich für meinen Teil muss sagen ich finde es nicht so schlimm. OK, manchmal merke ich wie in meiner Windel ein Schweißtropfen herunter kullert, aber diese Momente sind selten. Trotzdem glaube ich nicht, dass mir gerade in diesen Momenten wesentlich kühler wäre wenn ich keine Windel trüge. Schließlich bedeckt Sie nur einen kleinen Teil meines Körpers. Eine Strumpfhose zu tragen finde ich da unangenehmer und wenn ich sonst auch nie darauf verzichte, dieser Tage bin auch ich auf Socken umgestiegen.
Natürlich würde ich gerne auch mal so wie auf den obigen Bildern draußen herumlaufen, aber die Leute würden sicher komisch gucken, wenn ich z.B. in diesem Aufzug Rasen mähen würde. 

Wie seht ihr das? Ist es Euch unangenehm bei diesem Wetter Windeln zu tragen? Habt Ihr eine Wahl oder seit ihr tatsächlich inkontinent oder Bettnässer? Wenn ja, greift Ihr zu anderen Maßnahmen, z.B. Pants oder Cottonfeel Windeln statt Plastik? Meidet Ihr Stoffwindeln und Gummihosen in dieser Zeit?
Wie schlaft Ihr Nachts? Nur mit Windel bekleidet oder trotz der Wärme mit Body oder Schlafanzug drüber? Stört Euch eine evtl. genutzte Gummiunterlage im Bett?

Eure Meinung interessiert mich sehr. Kommentare sind also ausdrücklich erwünscht!